Die Pflegeleistungen
des ASB Mittelbaden

Wer an seinen Fähigkeiten arbeitet ist der Zukunft
gewachsen. Wir helfen hier und jetzt.
 

Die Pflegeleistungen
des ASB Mittelbaden

Wer an seinen Fähigkeiten arbeitet ist der Zukunft
gewachsen. Wir helfen hier und jetzt.
 

SKMBT_C22417032416150_0001Sieben Pflegeheime aus Achern sowie dem Acher- und Sasbachtal arbeiten nun mit dem ökumenischen Hospizdienst Achern-Achertal zusammen. Die Kooperationsvereinbarungen dafür haben die Vertreter am Donnerstag im Josefshaus unterschrieben.
»Die Zusammenarbeit soll grundsätzlich den Sterbenden in den Heimen und ihren Angehörigen zu Gute kommen«, verdeutlichte Silke Bohnert am Donnerstag beim Zusammentreffen der Vertreter von sieben Pflegeheimen im Josefshaus Achern. Im Beisein von Pfarrer Joachim Giesler von der Kirchengemeinde Achern und Ursula Metz von der evangelischen Kirchengemeinde Ottenhöfen/Kappelrodeck unterschrieben die Vertreter mit Silke Bohnert, Annette Zittel und Manfred Scheurer vom Hospizdienst die Kooperationsvereinbarungen.

Fusion der Gruppen

Zustande gekommen war zum ersten Januar bereits eine Fusion der bisherigen Hospizgruppen Achern und Achertal zum gemeinsamen ökumenischen Hospizdienst. Dieser von Ehrenamtlichen getragene Dienst folgt dem Motto »Leben bis zuletzt, Sterben als Teil des Lebens«.

2012 und 2015 hätten die gesetzlichen Veränderungen grundlegende Vorschriften für die Hospizdienste und die Verpflichtung zu einer angemessenen und nachgewiesenen Qualität der Begleitung gebracht. Könnten die Mitarbeiter des Hospizdienstes grundsätzlich von allen Menschen angefordert werden, seien die Heime für die Beauftragung nach wie vor darauf angewiesen, dass der jeweilige Bewohner – beziehungsweise die vertretungsbefugten Familienangehörigen – auch möchten, dass ein Hospizmitarbeiter für den Sterbenden einbezogen wird.

»Wir machen sehr gute Erfahrungen mit dem Hospiz, wenn Menschen im Sterbeprozess sind«, sagte Martin Maier vom Pflegeheim Erlenbad. Nicht zuletzt seien Ehrenamtliche des Hospizdienstes in solchen, oftmals besonders fordernden Tagen eine wertvolle Entlastung im Heim.

Annette Zittel erläuterte, dass nach wie vor auf den Grundgedanken von Elisabeth Kübler-Ross und Cicely Saunders, der Gründerin des weltweit ersten Hospizes in London 1967, gearbeitet werde: »Wir wollen verstehen und unterstützen, was Sterbende wollen und brauchen. Es geht immer darum, mehr Lebensqualität zu ermöglichen, unter Umständen auch mit den Möglichkeiten der palliativen Medizin zu helfen und nicht zuletzt ebenso die Angehörigen bestmöglich zu entlasten und so zu einem guten Abschiednehmen beizutragen.«

Sich frühzeitig melden

Einige Tage Vorlauf brauche man für den ehrenamtlichen Einsatz, sagte Manfred Scheurer. Deswegen rate er, sich frühzeitig im Hospizbüro zu melden. »Je früher unser Angebot angenommen wird, desto besser ist es für die Beteiligten«, empfahl auch Silke Bohnert.

Pfarrer Giesler und Ursula Metz, Kirchengemeinderätin aus Kappelrodeck, lobten die Pflege und das Engagement für die Menschen. »Egal in welcher Phase und in welcher Verfassung – auf der Grundlage des christlichen Menschenbilds ist uns jeder wichtig, an jedem Tag seines Lebens«, hieß es zum Abschluss.

Autor:

Michael Karle