Die Pflegeleistungen
des ASB Südbaden

Wer an seinen Fähigkeiten arbeitet ist der Zukunft
gewachsen. Wir helfen hier und jetzt.
 

Die Pflegeleistungen
des ASB Südbaden

Wer an seinen Fähigkeiten arbeitet ist der Zukunft
gewachsen. Wir helfen hier und jetzt.
 


Am 13.10.2021 wurde zum Abschluss des vom Sozialministerium Baden Württemberg angestoßenen Modellprojektes zur Sprachförderung für Mitarbeitende in der Pflege im „Erika-Zürcher-Haus“ des Arbeiter Samariter Bundes zu einer Feierstunde eingeladen.

Herr Markus Harter (Einrichtungsleitung Biberach) übernahm als Projektleiter die
Begrüßung und Vorstellung des Projekts. Das Förderprojekt wurde im Jahr 2019 vom
Sozialministerium ausgeschrieben und nach Einreichen einer Kosten- und
Ablaufplanung 2020 positiv beschieden. Bedingung war, dass in drei Einrichtungen
der „etwas andere Sprachkurs“ stattfindet.

Über 26 Wochen lang hatten die Mitarbeitenden an den drei ASB Standorten der
Pflegeheime in Meißenheim, Biberach und Gernsbach die Möglichkeit in kleinen
Gruppen in die Tiefen der deutschen Sprache einzutauchen. Die fachliche Leitung
der Kurse lag bei den Dozenten Frau Ina Pfau und Herr Jan-Phillip Holzapfel. Beide
wurden von den Gastdozenten Herr Holger Witzenleiter (interkulturelle Kompetenz),
Frau Astrid Nothen (Phonetik), Herr Ewald Hall (Dialekt) und Frau Simone
Fürstenberger (Demenz) unterstützt.

Jeweils 12 Mitarbeitende aus den Bereichen Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft
nahmen an den Kursen teil. In den als Arbeitszeit gewerteten Kursen wurde mit viel
Engagement und Freude die Sprache Deutsch von allen Seiten beleuchtet. Ziel für
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt (Philippinen, Thailand, Nepal,
Kamerun und Rumänien um nur einige zu nennen) war, die Scheu vor
Sprachbarrieren zu nehmen und sie zum Reden zu ermutigen. Auch für die
Verantwortlichen Mitarbeitenden vor Ort gab es viele neue und wertvolle
Erkenntnisse die in die zukünftige Arbeit einfließen werden.

Herr Patrick Scholder hat als Geschäftsführer des ASB Südbaden den Teilnehmern
gratuliert und das Projekt als Leuchtturm bezeichnet. Das Motto des ASB „wir helfen
hier und jetzt“ sei mit dem Modellprojekt ebenfalls erfüllt worden. Er dankte den
Teilnehmenden für ihren Einsatz und betonte, dass die gesellschaftlichen
Herausforderungen vor allem in der Pflege nur mit Hilfe der Mitarbeitenden aus aller
Welt bewältigt werden können.

Jan-Phillip Holzapfel übernahm mit einem lockeren Kennenlernen und der
Information aus welchen Ländern die Mitarbeitenden kommen und wie lange sie
schon beim ASB arbeiten die Regie. Bei der anschließenden Kurzeinführung zum
Thema Dialekt durch Ewald Hall und einen Blitzkurs Phonetik von Astrid Nothen,
diesmal für die einheimischen Mitarbeitenden, konnte ein hervorragender Überblick
über die Herausforderungen der deutschen Sprache gewonnen werden.

Nach dem offiziellen Ende des Projektes wurde auf die erfolgreiche Teilnahme
angestoßen und am Büffet persönliche Erfahrungen ausgetauscht. Zu diesem hatten
alle Teilnehmer/innen eine Spezialität aus ihrem Heimatland beigesteuert. Die
Rückmeldungen waren durchweg positiv und die Teilnehmer/innen waren sich einig,
dass sie auf diese Weise gerne weiterlernen möchten.

Susanne Edinger
Einrichtungsleitung